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Beaudoin, Jean-Denis

Meine Kinder haben keine Angst im Dunkeln
(Mes enfants n’ont pas peur du noir)

Sprechtheater
Schauspiel

Übersetzer: Simon, Mira Lina

Originalsprache: Quebecer Französisch
Besetzung: 2D, 4H

Publikation: bei Les éditions de L’instant même, CA-Longueuil (Quebec), © 2016
Zusatzinformation: Übersetzung gefördert durch Centre des auteurs dramatiques (CEAD)
2014/15, Bourse (Stipendium) du meilleur spectacle de la relève 2014-2015 de Première Ovation
2016, nominiert für: Prix du meilleur spectacle de la relève de Première Ovation et de la Ville de Québec
2017, nominiert für: Prix de la critique (AQCT) 2016-17 „Bester Text – Montreal“
2017, Autorenresidenz, Southern Rep Theater, US-New Orleans, im Rahmen des Tennessee Williams Festivals
übersetzt ins Englische (My Children Are not Afraid of the Dark) von Lauren Hartley
Bstnr/Signatur: 1628

Aufführungsgeschichte:
UA: 18.11.14, La Bête noire, im Théâtre Premier Acte, CA-Quebec; R: Édith Patenaude; WA im Théâtre d’Aujour-d’hui, CA-Montreal
Frei zur DSE

In TTX seit: 26.05.2021

„Ein abgelegenes Haus in einem riesigen Wald, zwei Brüder, die sich gegenseitig provozieren, eine Mutter am Rande des Wahnsinns, ein junges Mädchen, das von der Spirale der Gewalt mitgerissen wird: Meine Kinder haben keine Angst im Dunkeln ist ein geschlossenes Universum, in dem Lügen und Demütigungen den Ton angeben. Ein modernes Märchen von fast unerträglicher Intensität – grausam, brutal und spannend.“ (Mira Lina Simon)
Mittlerweile ist es zehn Jahre her, dass der Vater die Familie verlassen hat. Während die bereits erwachsenen Brüder Joe und Samuel sehr unterschiedlich mit diesem Verlust umgehen und sich gegenseitig immer wieder zur Weißglut treiben, scheint die Mutter in ihrer Überforderung eher lethargisch auf die Rückkehr ihres Mannes zu warten. Als die Freundin von Joe, Sarah, ein paar Tage mit ihnen in der Abgeschiedenheit des Waldes verbringt, gerät sie in einen Strudel der unterschwelligen Aggressionen.
Die extreme Gewalt, die sich vorerst nur in der permanenten verbalen Kollision wiederfindet, spitzt sich mehr und mehr zu, bis die Situation eskaliert und sich die Grenze zwischen Wahn und Wahrheit verliert.

„Ein erster, unglaublich tiefgründiger Theatertext. Auch auf der Bühne überzeugt der Autor mit einer schauspielerischen Stärke, die man selten sieht.“ (Le Devoir, 24.11.14))

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