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Nielsen, Maja

Feldpost für Pauline

Sprechtheater
Jugend
ab 12 Jahren

Besetzung: 2D, 2H (4 Darst.)
Besetzungshinweis: 2 D, 2 H, 1 Cellist

Publikation: Maja Nielsen: Feldpost für Pauline, Gerstenberg Verlag, Hildesheim, 2013
Zusatzinformation: Goetheinstitut: Buchtipp Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur www.goethe.de/ins/fr/nan/prj/kjl/tip/deindex.htm
Bstnr/Signatur: 1422

Aufführungsgeschichte:
UA: 20.12.14, Studiobühne Bayreuth; R: M. Müller
Ursendung der Hörspielfassung: WDR, Köln, 2008 > Deutscher Kinderhörspielpreis 2009; Sprecher u.a. Ingrid van Bergen und Tom Schilling

In TTX seit: 14.01.2014

„97 Jahre ... Die längste Verspätung in der Geschichte der Deutschen Post.“ Als der Briefträger mit einer Feldpost aus dem Ersten Weltkrieg, adressiert an Pauline Lichtenberg, vor der Tür steht, bleibt Pauly vor Schreck der Mund offen stehen. Was hat es mit dieser Postkarte auf sich, und wer war Wilhelm, der ihrer Urgroßmutter Pauline aus den Schützengäben in Verdun geschrieben hat? Mit Hilfe von Oma Lieschen macht sich Pauly daran, dem Geheimnis der Feldpost auf die Spur zu kommen und taucht ein in die Zeit vor hundert Jahren.
Leitmotivisch begleitet von einem Cellospieler verschränkt Maja Nielsen in ihrer Theaterfassung spielerisch leicht die Lebensgeschichten von zwei Frauen, lässt die Jahre Anfang des 20. Jahrhunderts und gleichzeitig eine Geschichte von heutigen Teenagern lebendig werden.

„Maja Nielsen erzählt eine Liebesgeschichte zu Zeiten des Krieges und informiert die jungen Leser wie nebenbei über diesen großen Krieg, ohne in einen ‘Sachbuchton‘ zu verfallen. Durch die Gespräche zwischen der alten Frau und dem Mädchen werden die vergangenen Zeiten wieder lebendig und auch für heutige Leser gut nachvollziehbar. Ein tolles Buch, auch ganz unabhängig von dem Gedenkjahr 1914/2014.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.01.14)

„Maja Nielsen ist ein historischer Jugendroman gelungen, der gekonnt Fakten und Fiktion verbindet und die Brücke ins 21. Jahrhundert schlägt. [...] Sie mahnt nicht, sondern lässt den Lesern und Leserinnen Raum, sich selber Gedanken zu machen, Fragen zu stellen und Position zu beziehen. Und gerade das macht den Roman, den man sicherlich auch als eine Liebesgeschichte bezeichnen könnte, so lesenswert. Es ist aber auch ein Roman gegen das Vergessen und zugleich ein Appell, sich für den Frieden einzusetzen. Und das, ohne einen erhobenen Zeigefinger!“ (www.alliteratus.com, 2013)

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