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Ruëll, Raven

stockeinsam
(stoksielalleen)

Sprechtheater
Jugend, Kinder, Monolog
ab 10 Jahren

Übersetzer: Müllerhöltgen, Martin

Originalsprache: Flämisch
Besetzung: 1H
Besetzungshinweis: 1 H, 1 Livemusiker (bei der DSE: Gitarrist)

Zusatzinformation: Auszeichungen:
2004, Flämisch-NL 1000 Watt Preis für die beste JT-Vorstellung des Jahres
2004, NL-DE KJT-Preis Kaas & Kappes
Bstnr/Signatur: 1602

Aufführungsgeschichte:
UA: 04.2004, BRONKS, BE-Brüssel; R: Raven Ruëll; Spiel: Joris Hessels
DSE: 01.04.06, KOM’MA-Theater, Duisburg; R: Renate Frisch; Spiel: Martin Müllerhöltgen
ÖE/SE - frei -

In TTX seit: 26.08.2019

„Ein spannender Monolog entführt in ein Seelenleben, in dem auch wir unsere Gefühle wiederfinden: das Hassen, das Lieben, das Leiden, das Träumen, das Vermissen, das Suchen …
Es gibt Situationen im Leben, da fühlt man sich so allein – so allein, dass das einzige, was man noch tun kann, ist, einen Brief zu schreiben …
Zu Hause? – Ein verlassener Ort, wo die Mutter oft nur traurig, wo der Vater gar nicht vorhanden ist! Die Freundin? – Weggezogen! Die Mitschüler? – Eine Bande von Feiglingen, die einen piesacken! Glück? – Eine leise Ahnung davon, nur nach zwei bis drei Bacardi Breezer! Und dann noch all die Zweifel: die eigenen und die der anderen! – Das alles sind mit Sicherheit solche Situationen … Kein Wunder, dass man sich dann in seine eigene Traumwelt zurückziehen möchte: Der Vater wird zum Fußballstar, man selber bringt das Publikum als Clown im Zirkus zum Lachen, und vor allem: Man wird stark, und zahlt es allen heim … Aber was hindert einen eigentlich daran, Träume Realität werden zu lassen? Und am Ende ist da dieser Wunsch: ankommen, das große Glück finden und nur noch lachen … lachen … lachen …“ (KOM’MA-Theater, Duisburg)
„Stoksielalleen ist eigensinnig. Durch den ganzen Monolog hindurch spürt man eine große poetische Kraft und die unbedingte Notwendigkeit, aus der heraus er geschrieben ist. Dieser Strom von Gedanken eines dreizehnjährigen Jungen, der in der Klemme sitzt, ist so reich und zeugt doch gleichzeitig von Verletzlichkeit: eine große Herausforderung für den Darsteller! Der Text besticht durch seine gedankliche Wendigkeit, ohne je ‘kopfig’ zu wirken. Er trifft direkt – mitten in Herz und Bauch der Zuschauer!“
(Begründung der Jury, Kaas & Kappes)

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