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Tsiros, Yannis

Wildkraut
(Ágrios Spóros)

Sprechtheater
Schauspiel

Übersetzer: Barth, Wolfgang / Liakopoulos, Greg

Originalsprache: Griechisch
Besetzung: 1D, 2H

Publikation: 2015, in franz. Sprache in der Anthologie des zeitgenössischen griechischen Theaters „De la Dictature à la Crise. Panorama des écritures théâtrales de la Grèce contemporaine (1965–2014)“, Éditions L’Espace d’un Instant, Maison d’Europe et d’Orient.
Zusatzinformation: 2016, „Nikos Zakopoulos“ – Preis für das beste Theaterstück 2015/16
2017, Empfehlungsliste des französischsprachigen Komitees EURODRAM
Übersetzt aus dem Griechischen ins Französische (Graine Sauvage) von Cecile Inglessis Margellos
Die vorliegende deutsche Übersetzung wurde aus dem Griechischen u. Französischen (basierend auf der erwähnten Übersetzung ins Französische) übertragen.

Aufführungsgeschichte:
UA: 2013, Theater Aristotèlio, GR-Thessaloniki; R: Cesarius Graužinis
Zypriotische EA: 2018, Skala, CY-Larnaka
Frei zur DSE

In TTX seit: 14.03.2019

Ein Krimi, eine Sozialstudie, eine moderne Tragödie – und nicht zuletzt ein Spiegel für das vorurteilsbelastete deutsch-griechische Verhältnis.
Neben seiner Tätigkeit als Schweinezüchter arbeitet Stàvros, unterstützt von seiner Tochter Haroùla, täglich in seiner Imbissbude am Strand. Stàvros ist auf jeden Kunden angewiesen, doch als ein junger deutscher Rucksacktourist von einem Tag auf den anderen verschwindet, wird der Strand gesperrt. Mit den besorgten Eltern des Vermissten sind deutsche Ermittler angereist, die vermuten, dass der junge Mann umgebracht wurde. Aufgrund Stàvros’ cholerischer Verhaltensweise gegenüber zugezogenen Ausländern, seinem Beschützerinstinkt gegenüber seiner Tochter und der nicht mehr zeitgemäßen Art, wie er seine Schweine schlachtet, richtet sich der Verdacht zunehmend gegen ihn. Immer mehr Anwohner sprechen sich gegen den Griechen aus, sein Haus wird durchsucht und seine Hütte schließlich abgebaut. Bis zum Schluss kann man ihm nichts nachweisen, doch sein Leben ist zerstört – eine neue griechische Tragödie.

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