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Way, Charles

Eye of the Storm

Sprechtheater
Jugend
ab 12 Jahren

Übersetzer:in(nen): Dethier, Uwe

Werkangaben: frei nach William Shakespeares “The Tempest”
Originalsprache: Englisch
Besetzung: 2D, 2H
Besetzungshinweis: Schauspielerangabe bei Mehrfachbesetzung

Publikation: Plays for young people, Aurora Metro Press, GB-London, 2001
Bstnr/Signatur: 1135

Aufführungsgeschichte:
UA: 1993, Snap Theatre, GB-Bishop’s Stortford; R: A. Graham
DSE: 28.08.02, Junges Theater, LB Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven; R: D. Trapp
SE: 19.10.11, Théâtre de la Grenouille, CH-Biel/ Bienne; R: C. Huldi

In TTX seit: 26.02.2004

"'Im Auge des Sturms' reduziert auf intelligente Art und Weise Shakespeares 'Sturm' auf die Frage nach der Planbarkeit des Lebens, darauf, welche Rolle dabei Erziehung, der Vater bzw. Liebe und Zutrauen spielen.
Miranda, die Tochter von Prospero, ist bis zu ihrem 14. Lebensjahr im goldenen Käfig eines immer währenden Frühlings aufgewachsen. Das ändert sich schlagartig in dem Moment, wo die bislang für Miranda unbekannte Außenwelt in die Insel eindringt - verkörpert durch Trinkulo und Stephano. Beide stecken, im Gegensatz zur Gleichförmigkeit des Insellebens, voller Widersprüche; prompt passiert, womit Väter nur schwer zurecht kommen: Die Tochter verliebt sich in den Erstbesten, der (auf die Insel) kommt - in Trinkulo. Doch es geht im 'Auge des Sturms' nicht nur um die groben Züge einer Erziehungsstrategie, welche die Kinder vor Unheil und falschen eigenen Entscheidungen bewahren will. Es geht auch um die Bewältigung von Affekten wie z. B. Wut, die in bestimmten Situationen das überlagern, was allgemein als Liebe bezeichnet wird. Im Stück von Way werden vielfältige Irritationen zwischen Vater und Tochter durchgespielt, die in der Realität geeignet sind, unheilbare Brüche zu verursachen - hier aber, dank Liebe und Einsicht, von Vater und Tochter behoben werden." (Wilhelmshavener Zeitung, 29.08.02)

"Schein und Sein bleiben hier so fein in der Schwebe wie in Shakespeares Märchen." (Rheinpfalz, 23.02.05)

"Wie immer gelingt es Charles Way, einerseits die Vielschichtigkeit der Erzählung zu erhalten, andererseits die alte Zaubermär zur Geschichte für heutige Jugendliche zu machen." (Stuttgarter Zeitung, 23.02.05)

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