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Rostand, Edmond/ Roets, Jo/ Vissers, Greet

Napolejong
Das wahrlich kurze Leben von Napoleons Sohn

Sprechtheater
Jugend, Kinder
ab 11 Jahren

Übersetzer: Dethier, Uwe

Werkangaben: inspiriert durch: „L’Aiglon” von Edmond Rostand
Originalsprache: Niederländisch
Besetzung: 3D, 2H
Besetzungshinweis: 3 D, 2 H oder 2 D, 3 H (bei Mehrfachbesetzung)

Publikation: International Theatre & Film Books, NL-Amsterdam, 1999
Bstnr/Signatur: 1068

Aufführungsgeschichte:
UA: 14.03.97, Teater Blauw Vier, BE-Antwerpen; R: J. Roets
DSE: 14.06.05, Theater Dortmund, KiJuTheater Sckellstraße; R: J. Weißert

In TTX seit: 27.03.2001

Ein spektakuläres Stück über die Angst vor dem Versagen, über die Probleme des Erwachsenwerdens, über Intrigen und Liebe. Die Geschichte vom Sohn eines Helden, der selber kein Held war.
Napoleon ist tot und begraben. Fürst Metternich hat Europa aufgeteilt und die Landesgrenzen fixiert. Der Sohn von Napoleon wächst in einem Schloss in Österreich heran. Als er 15 Jahre alt wird, erwacht in ihm der Traum, in Frankreich - seinem Vater folgend - den Thron zu besteigen.
Was widerfährt einem Jugendlichen, wenn das feste Gefüge, in dem er aufgewachsen ist, und seine Identität zu bröckeln beginnen? Wenn alte Werte nicht mehr gelten? Forderungen gestellt werden? Und wenn dies alles auch noch mit seiner ersten Liebe zusammenfällt, die ihn in die unergründlichen Welten der Pubertät führt?

"Literarisches Vorbild dieser Bühnengestalt ist Hamlet, wie ihn die Romantiker sahen: ein in seiner inneren Unsicherheit befangener großer Träumer." (Kindlers Literaturlexikon, 1974)

"Das Stück 'Napolejong' von Jo Roets und Greet Vissers [...] ist mehr als Geschichtsunterricht. Es ist auch ein Stück übers Erwachsenwerden unter schwierigen Bedingungen. Kennt doch jedes Kind den Namen Napoleon. Dass er einen Sohn hatte, ist längst vergessen. Das Stück malt aus heutiger Sicht aus, wie es diesem Franz ergangen, was er empfunden haben könnte. Die Zeiten, da Adelssprösslinge ganz selbstverständlich dynastischen Interessen zu dienen hatten, sind vorbei. Aber dass Kinder ihre Väter nicht kennen oder zu Spielbällen etwa in Scheidungskriegen werden, liegt keineswegs fern." (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 20.06.05)

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