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Soler, Esteve

Gegen die Liebe
(Contra l'amor. 7 obretes burlesques)

Sprechtheater
Schauspiel

Übersetzer: Holzer, Georg

Werkangaben: sieben burleske Dramolette
Originalsprache: Katalanisch
Besetzung: 2D, 2H
Besetzungshinweis: Schauspielerangaben bei Mehrfachbesetzung

Publikation: University Studio Press, GR-Thessaloniki, 2012; www.universitystudiopress.gr und bei Artezblai > Soler, Esteve: En Contra. 23 Contes Teatralitzats, 3i4 edicions
Zusatzinformation: übersetzt ins Französische von Alice Denoyers (Contre l‘amour), ins Griechische (Κόντρα στον έρωτα), ins Italienische von Carles Fernandez Giua (Contro l’amore), ins Dänische, Spanische, Rumänische (Contra iubirii), ins Kroatische, Russische, Ungarische und Tschechische
Bstnr/Signatur: 1331

Aufführungsgeschichte:
UA: 2011, VE-Caracas
Szenische Lesung: 13.-16.06.12, Festival for ny Europæisk Dramatik, DK-Kopenhagen
Französischsprachige EA: 28.09.12, Théâtre du Grütli, CH-Genf; R: X. F. Cavada, E. Devanthéry, P. Dubey, Y. Rihs, E. von Rosen
Griechische EA: 13.10.12, Θέατρο Άρτι, GR-Athen; R: G. Karamichos
Italienische EA: 21.10.12, Festival Quartieri dell‘Arte, IT-Viterbo; R: C. F. Giua
Spanische EA: 04/2013, La Seca, ES-Barcelona
Rumänische EA: 06/2013, Teatru National, RO-Targu Mures; R: R. Nica
DSE: 15.02.14, ES Theater/ Odeïon Kulturforum/ Theater ecce Salzburg; R: M. Hoppe
SE (Szenen 2, 4, 5): 27.04.14, Theater Orchester Biel Solothurn, Reithalle Solothurn (27.04.)/ Theater Biel (07.05.)
DE: 13.02.15, Theater Chemnitz, Schauspielhaus/ Ostflügel; R: S. J. Fischer

In TTX seit: 23.11.2010

Eine Prinzessin verlangt die grausamste vorstellbare Gegenleistung für die Hochzeit mit einem Bauern. Eine Liebe zerbricht; und das im wahrsten Sinne, den dieses Wort überhaupt haben kann. Ein Mann nimmt Besitz von seiner Ex-Freundin und zehrt damit ihren ganzen Körper; bis in den Magen kriecht er. Eine phantastische Geschichte über die etwas andere Pille wirft einen anderen Blick auf erzwungene Liebe. Zwei Astronauten stranden auf einem Planeten und schwanken in ihrer Kommunikation zwischen Verbundenheit und tödlicher Einsamkeit. Ein Paar findet sich in einem absurden Streit wieder, der sich auf überraschende Weise umkehrt. Ein Freund findet nicht den richtigen Moment, zu seiner neuen Liebe ehrlich zu sein; und verliert sie wieder.
In sieben burlesken Dramoletten beschreibt Esteve Soler, warum Liebe eigentlich unwahrscheinlich ist. Und doch immer wieder irgendwie funktioniert. Soler versetzt seine Figuren in an den Liebesalltag angelegte Situationen und bestreut sie mit einer gehörigen Prise Absurdität. Derart verfremdet, macht er einen neuen Blick auf das so große Thema Liebe frei, bleibt dabei absurd-komisch und melancholisch zugleich. Und lässt einen nachdenklich zurück.

„Es darf gelacht werden, aber das Lachen erstirbt einem immer wieder auf den Lippen. Die Wendungen, welche die Ereignisse [...] nehmen, sind nicht vorauszusehen und darum jedesmal ein Volltreffer.“ (Bieler Tagblatt, 29.04.14)

„Kann man überhaupt gegen Demokratie und Liebe sein? Man kann! Vor allem, wenn die Begriffe in die Mangel von kritischer Distanz und skurrilem Humor genommen werden. [...] Was auf der Bühne gezeigt wird, ist keine Vorwegnahme einer Welt von morgen, sondern ist ein groteskes Bild der Wirklichkeit von heute.“ (Aargauer Zeitung, 29.04.14)

„Was ist nicht schon alles über die Liebe geschrieben, gesagt, gesungen, gemalt worden? Und eigentlich hat Esteve Soler dem nichts Neues hinzuzufügen. Trotzdem leuchtet er überraschend anders hinein in das Wirrwarr der Paar-Gefühlswelt – ohne Euphorie, aber mit Melancholie. Gewohnte Abziehbilder haften hier nicht und machen den Blick auf die dunklen Seiten der Liebe frei.“ (Freie Presse, 16.02.15)

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