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Franck, Melchior / Mainerio, Giorgio / Fogliano, Giacomo / Susato, Tielman / Isaac, Heinrich / Préz, Josquin des / anonym (Komponisten)
Calì, Davide/ Bougaeva, Sonja/ Wenzel, Anna (Autoren)

Wanda Walfisch
(Marlène Baleine)
Musiktheater mit Werken der Renaissance

Musiktheater
Kinder, Oper
ab 5 Jahren

Übersetzer: Steinitz, Claudia
Bearbeiter: Wenzel, Anna

Werkangaben: mit Musik der Renaissance; Großes Recht: Die Musik ist an den Text gebunden
Originalsprache: Französisch
Besetzung: 2D, 1H
Besetzungshinweis: Schauspielerangabe bei Mehrfachbesetzung + Live-Musiker

Publikation: Bilderbuch beim Atlantis Verlag
Zusatzinformation: Bühnenfassung von Anna Wenzel
Bstnr/Signatur: 1329

Aufführungsgeschichte:
UA: 18.12.19, Opéra national du Rhin, FR-Straßburg (Marlène Baleine)
DSE: 2020/21, Saarländisches Staatstheater, Saarbrücken
ÖE/ SE - frei -

In TTX seit: 18.10.2010

"Davide Calì und Sonja Bougaeva erzählen in ihrem Bilderbuch ’Wanda Walfisch’, wie ihre Heldin eine Diät macht, mit nichts als Fantasie.
Wanda hat es nicht einfach. Jeden Mittwoch, wenn Schwimmunterricht ist, muss sie sich mit ihrem pummeligen Körper dem Spott der Klassenkameraden aussetzen. Zu allem Überfluss trägt sie auch noch einen Badeanzug Marke Obelix, orange mit weißen Punkten. Mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern schleicht sie am Becken entlang, während die fröhliche Schar durchs ganze Schwimmbad ruft: ’Wanda Walfisch, dick und rund, Wanda Walfisch, hundert Pfund!’ Aber ihr Schwimmlehrer, der erst gar nicht so aussieht, als würde er die Not anderer Leute bemerken, ruft Wanda zu sich und gibt ihr einen guten Rat: Jeder ist, was er denkt. Ob sie wohl glaube, dass je ein Tier sich zu dick gefühlt habe? Wenn sie leicht sein wolle, solle sie einfach denken: ’Feder’! […]
Wenn es je ein Buch gegeben hat, das der Magersucht vorbeugen hilft, dann dieses, das seiner Heldin kein Gramm wegnimmt, aber hundert Pfund umerschafft. Und auch dünne, kleine, ungeschickte, langsame Kinder müssen nur einen kurzen Weg zurücklegen, um aus dem wunderbar gemalten Band gleichfalls Trost und Rat zu schöpfen." (Süddeutsche Zeitung, 01./02.04.10)

Die zwöf Musikstücke, die von Wanda und den anderen Figuren gesungen, oder instrumelal vorgetragen werden, sind Originallieder aus der Renaissance und unterstreichen mit neuen Texten die Entwicklung des Mädchens zu individueller Freiheit. Der Mensch an sich – in diesem Falle Wanda – steht im Fokus und das schlägt sich auch in dieser Musik nieder, deren subjektiver Ausdruck großen Spielraum erhält. Wanda gewinnt Selbstvertrauen durch Fantasie und Vorstellungskraft und wirkt am Ende wie neu geboren.

"Ein Mutmach-Buch, flott und gradlinig erzählt. Mit einem Wal, der Gedanken groß macht." (kulturtipp, 2010)

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