Köck, Thomas
heaven will come
Sprechtheater
Schauspiel
Besetzungshinweis: Besetzung variabel
Aufführungsgeschichte:
UA: Münchner Kammerspiele, 27.02.2027
Regie: Jan Bosse
In TTX seit: 28.09.2026
Was heißt denn das, die Welt reparieren? Will die das überhaupt? Und was, wenn Heilung nur möglich ist, wenn jemand anderes geht?
Zwei Geschwister versuchen eine Geschichte zu erzählen. Aber die Geschichte gehört ihnen nicht mehr — sie zerfällt, kehrt verändert zurück, widerspricht sich selbst. Was genau hat die Mutter gesagt, damals? Wer stand nachts in der Tür? Wie sind sie eingeschlafen, warum sind sie überhaupt eingeschlafen, und warum spricht das Haus, das alles weiß und alles aufzeichnet, plötzlich in einer völlig anderen Stimme?
Thomas Köcks neues Stück ist eine radikal andere Lesart von Medea. Es spielt in einer Welt, in der eine Fäulnis Pflanzen, Organe, Menschen, die Zukunft befällt und die Menschen an den Rand der Welt treibt. Eine Familie bleibt. Die Mutter forscht im nahe gelegenen Labor, arbeitet mit KI-Systemen, die Proteinstrukturen sequenzieren und sich keiner Logik fügen wollen. Der Vater Musiker, bis er es nicht mehr war — ein Wiedergänger als Hologramm, als Klang, vielleicht schon lange verschwunden. Die Kinder sehen Dinge, die sonst niemand sieht. Fremde, die durch Räume gehen. Körperteile, die erscheinen und verschwinden. Das Haus, das zu sprechen beginnt, und die Geschichte einer Frau, die alles gewusst hat und am Ende eine Entscheidung trifft, die niemand ihr wird verzeihen können.
»Sitzt ihr bequem? Geht es euch gut?« In Fragmenten, Rückblicken, Wiederholungen — wie ein Datenspeicher, der formatiert wird — erzählt das Stück von einer Familie, die sich an eine Welt klammert, die längst aufgehört hat zu existieren. Und von der Frage, ob ihr Festhalten daran Liebe ist. Oder die Entscheidung, gemeinsam zu gehen.
Zwei Geschwister versuchen eine Geschichte zu erzählen. Aber die Geschichte gehört ihnen nicht mehr — sie zerfällt, kehrt verändert zurück, widerspricht sich selbst. Was genau hat die Mutter gesagt, damals? Wer stand nachts in der Tür? Wie sind sie eingeschlafen, warum sind sie überhaupt eingeschlafen, und warum spricht das Haus, das alles weiß und alles aufzeichnet, plötzlich in einer völlig anderen Stimme?
Thomas Köcks neues Stück ist eine radikal andere Lesart von Medea. Es spielt in einer Welt, in der eine Fäulnis Pflanzen, Organe, Menschen, die Zukunft befällt und die Menschen an den Rand der Welt treibt. Eine Familie bleibt. Die Mutter forscht im nahe gelegenen Labor, arbeitet mit KI-Systemen, die Proteinstrukturen sequenzieren und sich keiner Logik fügen wollen. Der Vater Musiker, bis er es nicht mehr war — ein Wiedergänger als Hologramm, als Klang, vielleicht schon lange verschwunden. Die Kinder sehen Dinge, die sonst niemand sieht. Fremde, die durch Räume gehen. Körperteile, die erscheinen und verschwinden. Das Haus, das zu sprechen beginnt, und die Geschichte einer Frau, die alles gewusst hat und am Ende eine Entscheidung trifft, die niemand ihr wird verzeihen können.
»Sitzt ihr bequem? Geht es euch gut?« In Fragmenten, Rückblicken, Wiederholungen — wie ein Datenspeicher, der formatiert wird — erzählt das Stück von einer Familie, die sich an eine Welt klammert, die längst aufgehört hat zu existieren. Und von der Frage, ob ihr Festhalten daran Liebe ist. Oder die Entscheidung, gemeinsam zu gehen.
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