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Şipal, Akın Emanuel

MUTTER VATER LAND

Sprechtheater
Schauspiel

Besetzungshinweis: Besetzung variabel

Aufführungsgeschichte:
UA: Sept/Okt 2020, Theater Bremen
Regie: Frank Abt

In TTX seit: 30.10.2019

Hundert Jahre Familiengeschichte. In Szenen, Anekdoten, Tiraden, Träumen und Rachefantasien begegnen sich vier Generationen, erzählen von Höhepunkten und Tiefschlägen und bringen sich auf den neuesten Stand. Was bedeutet es heute, türkisch zu sein? Was hat es vor hundert Jahren bedeutet? Und wie kommt Schlesien da ins Spiel? Die Szenen sind Versuche, dem Erinnern eine Form zu geben. Jede Skizze ist mit einer Jahreszahl versehen und setzt die Familiengeschichte in Beziehung zu gesellschaftlichen Umbrüchen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Dabei wiederholen sich die schmerzhaften Erfahrungen von Verlust und die Angst, nicht dazuzugehören. Gibt es ein Leben außerhalb der Sprache(n)?
MUTTER VATER LAND ringt um Worte. Die Grenzen von Autobiografischem und Fiktionalem, von Theater und Text, von Sprechen und Spiel geraten in Bewegung. »Meine Familie ist brüchig. Istanbul, Athen, Breslau, Adana, Wanne-Eickel, Gelsenkirchen, Hamburg. 1918 – ∞«

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