Küspert, Konstantin
Toxische Männer
Sprechtheater
Schauspiel
Besetzungshinweis: Besetzung variabel
Aufführungsgeschichte:
UA: Theater Münster, 27.03.2026
Regie: Cilli Drexel
In TTX seit: 02.10.2025
2030. Die Welt versinkt im Chaos. Es herrscht Krieg. Jede:r bekämpft jede:n. Nur an einem Ort der Erde leben gesunde, soziale und glückliche Menschen: in der demokratischen Volksrepublik Korea. Der weise Führer Kim Jong-un hat sein Land bereits vor zehn Jahren erfolgreich isoliert, hier findet nichts Schlechtes oder gar Böses mehr statt. Doch jetzt hat er keine andere Wahl mehr, er muss sich ins Weltgeschehen einmischen: Er schaltet das Internet komplett ab. Alle Kämpfe und Kriege stoppen sofort. Kim Jong-un setzt eine eigens entwickelte benevolente KI ein, KIM, die von nun an zum Supervisor für die gesamte Weltbevölkerung wird. Schnell ist auch die Ursache für all das Leid, den Schmerz, das Chaos auf der Welt klar: Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen. KIM teilt die Menschen also auf und trennt die Geschlechter voneinander; hier leben die Männer, dort die Frauen. Kinder werden durch künstliche Befruchtung gezeugt, jede:r hat einen Job, Geld existiert nicht mehr, die Menschen sind healthy und happy.
Und so vergeht die Zeit – doch langsam regt sich Widerstand. Eine Frau und ein Mann schaffen eine geheime Verbindung über den Atlantik und schmieden einen Plan, um KIM abzuschalten. Denn: So soll es nicht weitergehen, das binäre System kann doch nicht die Lösung für die Katastrophe namens Menschheit sein …
Konstantin Küspert schreibt mit seinem neuen Stück eine kluge Science-Fiction-Fabel und fragt dabei nach Freiheit versus vermeintlicher Sicherheit, nach der Rolle von Technologie in totalitären Machtstrukturen, nach dem Verhältnis der Geschlechter und dem Wert von Chaos und menschlicher Unvollkommenheit gegenüber künstlicher Ordnung. Radikal, humorvoll und formal pointiert verwebt Küspert den Plot mit Szenen aus dem Jetzt – und öffnet damit das Theater als Bühne für Möglichkeitsräume, an die wir vielleicht selbst schon lange glauben.
Und so vergeht die Zeit – doch langsam regt sich Widerstand. Eine Frau und ein Mann schaffen eine geheime Verbindung über den Atlantik und schmieden einen Plan, um KIM abzuschalten. Denn: So soll es nicht weitergehen, das binäre System kann doch nicht die Lösung für die Katastrophe namens Menschheit sein …
Konstantin Küspert schreibt mit seinem neuen Stück eine kluge Science-Fiction-Fabel und fragt dabei nach Freiheit versus vermeintlicher Sicherheit, nach der Rolle von Technologie in totalitären Machtstrukturen, nach dem Verhältnis der Geschlechter und dem Wert von Chaos und menschlicher Unvollkommenheit gegenüber künstlicher Ordnung. Radikal, humorvoll und formal pointiert verwebt Küspert den Plot mit Szenen aus dem Jetzt – und öffnet damit das Theater als Bühne für Möglichkeitsräume, an die wir vielleicht selbst schon lange glauben.
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