Helle, Heinz
Prisma Bros
Sprechtheater
Schauspiel
Besetzungshinweis: Besetzung variabel
Aufführungsgeschichte:
UA: Staatstheater Kassel, 28.05.2027
Regie: Anna Grude
In TTX seit: 28.09.2026
»Man muss mir nur sagen, dass man mich liebt, so, dass ich es glauben kann, oder ich vernichte halt alles Leben auf diesem Planeten. Ihr habt die Wahl. Ich persönlich wäre ja für die glaubwürdige Zusicherung eurer Liebe, aber wie ihr wollt …«
Mit dieser heimlichen, unausgesprochenen Gebrauchsanweisung für das männliche Ego beginnt der Autor Heinz Helle in seinem Theaterstück Prisma Bros eine kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeitsbildern – vom narzisstisch veranlagten Großmachtpolitiker zum überforderten Hausmann. Die Stimmen weißer, mittelalter cis-Männer werden dabei in Austausch gebracht mit ihren jugendlichen Ichs von früher, aus den Zeiten des gemeinsamen Aufwachsens: Was für Männer sind wir geworden? Und wie wollen wir eigentlich sein?
In »Prisma Bros« werden die Tarnwesten abgelegt. Zugespitzt, ehrlich, analytisch, poetisch und mit viel Humor blättert Helle Szenarien auf, in denen zwischen Carearbeit, Überforderung, Ängsten, Ausbruchsfantasien, Zuschreibungen und Weltpolitik mit dem männlichen Selbstbild gerungen wird. Dabei springt der chorisch angelegte Text zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Die Sprache selbst und ihr Beat werden zu einer entscheidenden Kraft auf der Suche nach Veränderung und Verbundenheit.
Mit dieser heimlichen, unausgesprochenen Gebrauchsanweisung für das männliche Ego beginnt der Autor Heinz Helle in seinem Theaterstück Prisma Bros eine kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeitsbildern – vom narzisstisch veranlagten Großmachtpolitiker zum überforderten Hausmann. Die Stimmen weißer, mittelalter cis-Männer werden dabei in Austausch gebracht mit ihren jugendlichen Ichs von früher, aus den Zeiten des gemeinsamen Aufwachsens: Was für Männer sind wir geworden? Und wie wollen wir eigentlich sein?
In »Prisma Bros« werden die Tarnwesten abgelegt. Zugespitzt, ehrlich, analytisch, poetisch und mit viel Humor blättert Helle Szenarien auf, in denen zwischen Carearbeit, Überforderung, Ängsten, Ausbruchsfantasien, Zuschreibungen und Weltpolitik mit dem männlichen Selbstbild gerungen wird. Dabei springt der chorisch angelegte Text zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Die Sprache selbst und ihr Beat werden zu einer entscheidenden Kraft auf der Suche nach Veränderung und Verbundenheit.
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