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Schreier, Anno (Komponist)
Saramago, José / Pöhler, Kerstin Maria (Autoren)

Die Stadt der Blinden
Oper in fünf Akten

Musiktheater
Oper

Werkangaben: Libretto von Kerstin Maria Pöhler nach dem gleichnamigen Roman von José Saramago
Originalsprache: deutsch
Besetzung: 5D, 7H
Besetzungshinweis: Zimmermädchen · Koloratursopran - Junge Frau · lyrischer Sopran - Frau des Augenarztes · jugendlich-dramatischer Sopran - Frau des 1. Blinden · Mezzosopran - Kleiner Junge · Knabensopran - Apothekengehilfe · lyrischer Tenor - Autodieb · Tenor - Taxifahrer · Bariton - Augenarzt · Bariton - Polizist · Heldenbariton - Alter Mann · Bassbariton - 1. Blinder · Bass - Blinde · Chor (SATB)
Instrumentierung: 2 (2. auch Picc.) · 2 (2. auch Eh.) · 2 (1. auch Es-Klar., 2. auch Bassklar.) · 2 (2. auch Kfg.) - 0 · 2 · 2 · 1 - P. S. (2 Spieler) - Klav. (auch Cel., auch Synth.) - Str.

Bstnr/Signatur: 417413
Dauer: 120 min, abendfüllend

Aufführungsgeschichte:
Uraufführung: 12. November 2011 Zürich, Opernhaus (CH) · Dirigent: Zsolt Hamar · Inszenierung: Stephan Müller · Kostüme: Carla Caminati · Bühnenbild: Michael Simon; Video-Design: Chris Ziegler · Choreographie: Ramses Sigl

Deutsche Erstaufführung: 20. Juni 2020 Kaiserslautern, Pfalztheater (D)

In TTX seit: 11.06.2019

Eine Epidemie befällt eine Stadt, die die Bewohner erblinden läßt. Die Symptome der Blindheit sind unerklärlich: Obwohl keine organische Schädigung der Augen festzustellen ist, erkennen die Menschen ihre Umwelt nicht mehr. Sie erleben ihre Blindheit aber nicht als Dunkelheit, als Nachtschwärze, sondern als blendend weißes Übel. Mehr und mehr Menschen verlieren ihr Augenlicht. Chaos bricht aus. Anarchie gefährdet das geordnete Zusammenleben. Der Staat greift ein, die Erblindeten werden in einem leerstehenden Irrenhaus interniert, Soldaten riegeln das Gelände ab. Die Internierten leben unter unmenschlichen Bedingungen, terrorisiert von Hunger und Gewalt. Es herrschen die Gesetze eines gnadenlosen Überlebenskampfes. Eine Gruppe von Blinden, die Niederträchtigen, etablieren ein System der Prostitution und Ausbeutung in dem Lager. Unter den Blinden gibt es jedoch eine Sehende, die Frau des Augenarztes, die ihre Krankheit nur vortäuscht, um bei ihrem Mann bleiben zu können. Sie und ihr Mann werden zu Hoffnungsträgern für die anderen. Als die Situation unerträglich wird, ermordet sie den Anführer der Niederträchtigen. Die Irrenanstalt geht in Flammen auf. Doch die Überlebenden finden auch außerhalb apokalyptische Zustände vor: Die Zivilisation ist zusammengebrochen. Vergeblich machen sie sich auf die Suche nach ihrem vergangenen Leben, ihren Familien und ihrem zu Hause. Alles ist zerstört. Neue Konstellationen finden sich: Ein alter Mann findet die Liebe einer Jungen Frau, ein elternloser Junge findet bei ihnen ein neues Zuhause. Als sie die unbewohnbar gewordene Stadt verlassen wollen, fällt die Blindheit, so plötzlich wie sie gekommen war, von ihnen ab. Die Menschen können wieder sehen, aber sind sie auch fähig zu erkennen?

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