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Maasch, Christoph

Der Mensch lebt nicht vom Müll allein

Sprechtheater
Schauspiel

Dekorationshinweis: Dek ad libitum
Besetzungshinweis: 7 Spieler (m/w)

Aufführungsgeschichte:
UA 22.05.2014 unter dem Titel 08-15-25 in der Produktion der freien Frankfurter Theaterplattform paradiesmedial, Frankfurt, Regie Christoph Maasch

In TTX seit: 08.05.2019

Freud und Leid, Chaos und Ordnung im Leben der Flaschensammler. In einer Großstadt geben sieben Menschen Flaschen und Kästen am Flaschen-Rückgabe-Automaten zurück, um das Pfand zu erhalten. Dafür haben Sie die unterschiedlichsten Motive. Doch geht es für sie auch darum ihr Revier gegenüber den anderen Sammlern abgrenzen. Dafür müssen sie immer in Bewegung bleiben: Wo ist der beste Ort, wann die beste Tageszeit? Ein jüngerer Flaschensammler beobachtet eine alte Frau, die hinter ihm auf dem Weg ist zu den Mülleimern. Er ist schneller, was bleibt für sie? Allmähliche Professionalisierung des Pfandflaschensammelns zum Lehrberuf – Bis es zur Gründung einer Firma zum professionellen „Flaschenernten“ mit gleicher Kleidung, Betriebsarzt, sichererem Arbeitsumfeld für die Sammler und Aufteilung der Stadtteile kommt.

Ein sich immer mehr verbreitender „Berufszweig“ wird in 11 Lektionen glasklar analysiert, voller Ernst und Humor. Die Verlogenheit einer satten Gesellschaft, auch das wird hier diskutiert. Eine bittere, aktuelle Thematik, mit soziologischem und satirischem Blick durchleuchtet und auf ihre bürokratische Zukunft hochgerechnet. Ein Stück zwischen Groteske und Realität, Komik und Scham.

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