Meine Mama is'n Arsch
(My Mum´s a Twat)
Sprechtheater
Komödie, Jugend, Monolog, Tragikomödie
Übersetzer:in(nen): Harpner, Maria
Originalsprache: Englisch
Dekorationshinweis:
1 Dekoration
Besetzung:
1D
(1 Darst.)
Bstnr/Signatur: 14189
Aufführungsgeschichte:
UA: 2018, London, Royal Court Theatre
DSE: 2025, Turmtheater Regensburg
In TTX seit: 23.10.2025
In dem hinreißenden Monolog, der bei der Uraufführung am Royal Court Theatre in London vor ausverkauftem Haus zum Überraschungserfolg wurde, erzählt die Protagonistin von ihrer Kindheit und davon, wie sie ihre Mutter an eine Sekte verlor.
Mit viel Witz und erzählerischer Leichtigkeit schildert Warden die Entwicklung ihrer Mutter: von einer liebevollen, starken Frau zu einem "armseligen, charakterschwachen Sektenroboter", der die Familie verlässt, um in Canada das "Heil-Dich-Selbst-Zentrum für Selbstverwirklichung und Transzendenz" aufzubauen. In ihrer neuen Rolle als spirituelle Heilerin glaubt sie sogar, AIDS auf ihrer Behandlungsliege kurieren zu können.
Während sämtliche Eigenschaften einer guten Mutter zunehmend verschwinden, kippen selbst Familienfeste ins Absurde. Das Weihnachtsfest endet als trostloses Schweigeretreat mit dem "beschissensten Festmahl aller Zeiten" und einem Besuch bei der Polizei, um die Tochter aus der Ausnüchterungszelle abzuholen. Die Tochter wiederum verarbeitet ihre Wut und Verzweiflung auf ihre ganz eigene Weise – etwa indem sie die verhasste Pluderhose der Mutter verbrennt und dabei versehentlich gleich die Garage mit abfackelt.
Entstanden ist ein ebenso komischer wie berührender Abend voller Tempo, Witz und Originalität, bei dem einem das Lachen immer wieder im Hals stecken bleibt.
★ ★ ★ ★ "A real winner... This is a fascinating 80 minutes and an invigorating debut" (The Independent)
★ ★ ★ ★ "An ultimately joyous testament to teenage resilience… I grinned my way through most of it" (Time Out)
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