Unsterblich!
Solo für eine unwirsche Frau
Sprechtheater
mit Musik, Monolog
Besetzung:
1D
Zusatzinformation: mit Einblendung von Werken Ludwig van Beethovens
Bstnr/Signatur: 202516
Dauer: 60 min
Aufführungsgeschichte:
Uraufführung: 24.7.2020, Wanderbühne Theater Carnivore, Heidelberg; Regie: Florian Kaiser; Josephine: Kerstin Kiefer
In TTX seit: 28.10.2025
Und genau darum geht es in Josephines Monolog: um Unsterblichkeit. Um Genies und ihre Musen, um Musik, die für den Augenblick gemacht ist und noch Jahrhunderte später erklingt. Aber auch um die Wachsfiguren, die Josephines Mann so lebensnah gestaltet hat, dass sie von echten Menschen kaum zu unterscheiden sind. Deshalb war die Galerie einst eine Sensation, Bildungsinstitut und Peepshow in einem.
Aber jetzt ist Deym lange tot, der halbe Kontinent liegt in Trümmern, und Beethoven schreibt Propagandastücke für Könige und Fürsten. Anlass für Josephine, Resümee zu ziehen: Was bleibt von den Großen ihrer Zeit, von Machthabern und Künstlern? Was bleibt von den Menschen, die sich für sie opfern? Und was bleibt von den Frauen? Immerhin hat sie selbst sich von Beethoven getrennt – obwohl sie ihn liebte. Zu dieser Entscheidung steht sie, wenn auch unwirsch. Denn so ist sie, Josephine, unsterblich geworden. Sie lebt weiter: in Beethovens Briefen und in seiner Musik.
Ein Monolog über die Kunst und die Liebe. Über Frauen und Männer. Über unseren Blick auf Geschichte.
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