Klösel, Matthias
Aufstand der Gartenzwerge oder Die Vertreibung aus dem Paradies
Sprechtheater
Monolog
Besetzung:
1H
In TTX seit: 06.01.2026
Tragikomödie „Aufstand der Gartenzwerge“
Inhalt:
Seine Schrebergartenparzelle ist Jürgen Schmausers kleines Paradies. Hier ist er Mensch, hier darf er sein. Hier kann sich der Endfünfziger die Wunden lecken, die ihm das Leben schlug.
Der schwule Sohn Heinz, die Frau, die ihm nur noch Verdruss bereitet, die Arbeitslosigkeit – all das lässt sich mit kreativer Gartenarbeit bewältigen.
Doch Schmausers Paradies ist bedroht. Die Stadt will auf dem Grundstück der Gartenanlage Wohnungen bauen.
Als dieser Beschluss in die Tat umgesetzt werden soll, ist für Schmauser das Maß voll. Die Schuldigen müssen bestraft werden. Und diese sind schnell ausgemacht: die Flüchtlinge, die tausendfach hierherströmen.
Hintergrund:
Thematisiert werden in diesem spannenden Monodrama die Ängste und die Verunsicherung der unteren Mittelschicht in Zeiten der Flüchtlingsproblematik. Die Politik hat die Verlierer von Modernisierung und Globalisierung lange Zeit aus dem Blickfeld verloren und nicht ernst genommen. In den USA leben im sogenannten Rostgürtel ganze Städte in prekären Verhältnissen, es gibt keine Jobs und Drogenkonsum hat Hochkonjunktur. Man muß nicht bis nach Amerika gehen, auch bei uns in Europa und in Deutschland ist die Angst vor dem sozialen Abstieg weit verbreitet. Alte Sicherheiten und lieb gewordenen Gewohnheiten sind in Auflösung begriffen. Arbeitsplätze werden abgebaut, neue entstehen meist in schlecht bezahlten und abgesicherten Verhältnissen.
Wohnraum in Ballungsräumen wird immer knapper, und zudem so teuer, dass er für viele Menschen kaum noch bezahlbar bleibt. Familiäre Bindungen zerbrechen immer öfter, Religion verliert ihre tröstende Bedeutung, Identitäten und Existenzen werden fragil. Der rasante Wandel unserer Gesellschaft geht einher mit einer steigenden Zahl an Flüchtlingen aus aller Herren Länder, die sich in Deutschland Zuflucht und ein besseres Leben erhoffen. Für die Einheimischen, denen ihr bisheriges Leben bereits aus den Fugen gerät, Anlaß für Wut, Angst, Unsicherheit und rassistische Vorurteile.
Wenn Integration der Flüchtlinge gelingen soll, müssen auch die Ängste und Sorgen der AFD-Wähler und Pegidaanhänger nicht nur dämonisiert, sondern ernsthaft erörtert und auf ihren Wirklichkeitsgehalt hin überprüft werden.
AUFSTAND DER GARTENZWERGE nimmt in der Flüchtlingsfrage mit der Figur des prototypischen Spießers Jürgen Schmauser einen Perspektivwechsel vor. Das Monodrama zeigt auf sehr unterhaltsame Weise, ohne oberflächlich zu sein, die Flüchtlingsproblematik in der globalisierten Welt aus der Sicht des „Kleinen Mannes“, der das Gefühl hat, er schafft das alles nicht. Ein spannendes Stück modernes Volkstheater über Identitätskrisen und Verlustängste der unteren Mittelschicht, die sich als Verlierer der Globalisierung empfindet.
Gesprochen wird das Drama in Anlehnung an den schwäbisch-bayerischen Dialekt.
Inhalt:
Seine Schrebergartenparzelle ist Jürgen Schmausers kleines Paradies. Hier ist er Mensch, hier darf er sein. Hier kann sich der Endfünfziger die Wunden lecken, die ihm das Leben schlug.
Der schwule Sohn Heinz, die Frau, die ihm nur noch Verdruss bereitet, die Arbeitslosigkeit – all das lässt sich mit kreativer Gartenarbeit bewältigen.
Doch Schmausers Paradies ist bedroht. Die Stadt will auf dem Grundstück der Gartenanlage Wohnungen bauen.
Als dieser Beschluss in die Tat umgesetzt werden soll, ist für Schmauser das Maß voll. Die Schuldigen müssen bestraft werden. Und diese sind schnell ausgemacht: die Flüchtlinge, die tausendfach hierherströmen.
Hintergrund:
Thematisiert werden in diesem spannenden Monodrama die Ängste und die Verunsicherung der unteren Mittelschicht in Zeiten der Flüchtlingsproblematik. Die Politik hat die Verlierer von Modernisierung und Globalisierung lange Zeit aus dem Blickfeld verloren und nicht ernst genommen. In den USA leben im sogenannten Rostgürtel ganze Städte in prekären Verhältnissen, es gibt keine Jobs und Drogenkonsum hat Hochkonjunktur. Man muß nicht bis nach Amerika gehen, auch bei uns in Europa und in Deutschland ist die Angst vor dem sozialen Abstieg weit verbreitet. Alte Sicherheiten und lieb gewordenen Gewohnheiten sind in Auflösung begriffen. Arbeitsplätze werden abgebaut, neue entstehen meist in schlecht bezahlten und abgesicherten Verhältnissen.
Wohnraum in Ballungsräumen wird immer knapper, und zudem so teuer, dass er für viele Menschen kaum noch bezahlbar bleibt. Familiäre Bindungen zerbrechen immer öfter, Religion verliert ihre tröstende Bedeutung, Identitäten und Existenzen werden fragil. Der rasante Wandel unserer Gesellschaft geht einher mit einer steigenden Zahl an Flüchtlingen aus aller Herren Länder, die sich in Deutschland Zuflucht und ein besseres Leben erhoffen. Für die Einheimischen, denen ihr bisheriges Leben bereits aus den Fugen gerät, Anlaß für Wut, Angst, Unsicherheit und rassistische Vorurteile.
Wenn Integration der Flüchtlinge gelingen soll, müssen auch die Ängste und Sorgen der AFD-Wähler und Pegidaanhänger nicht nur dämonisiert, sondern ernsthaft erörtert und auf ihren Wirklichkeitsgehalt hin überprüft werden.
AUFSTAND DER GARTENZWERGE nimmt in der Flüchtlingsfrage mit der Figur des prototypischen Spießers Jürgen Schmauser einen Perspektivwechsel vor. Das Monodrama zeigt auf sehr unterhaltsame Weise, ohne oberflächlich zu sein, die Flüchtlingsproblematik in der globalisierten Welt aus der Sicht des „Kleinen Mannes“, der das Gefühl hat, er schafft das alles nicht. Ein spannendes Stück modernes Volkstheater über Identitätskrisen und Verlustängste der unteren Mittelschicht, die sich als Verlierer der Globalisierung empfindet.
Gesprochen wird das Drama in Anlehnung an den schwäbisch-bayerischen Dialekt.
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