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Jost-Hof, Herbert

Homburg oder Vergiss nicht, zu schreien

Sprechtheater
Krimi

Besetzung: 7D, 4H (11 Darst.)

Bstnr/Signatur: E 1215H
Dauer: 100 min, abendfüllend

In TTX seit: 23.04.2026

Silvester im Haus eines Werbemanagers: wie üblich versammeln sich Familie, Geschäftspartner und
Freunde, um gemeinsam ins neue Jahr zu feiern. Und wie in jedem Jahr ist auch diesmal ein
Überraschungsgast geladen, dessen Identität zu erraten zu den Spielen gehört, mit denen sich die
Gesellschaft die Zeit bis Mitternacht vertreibt. Der Fremde gefällt sich in Andeutungen, die nicht nur
vermuten lassen, dass er intime Kenntnisse über eine ebenso intime Affäre des Hausherren hat,
sondern darin gipfeln, dass diese möglicherweise mit einem Mord endete.
Im Verlauf des Abends gerät die Situation immer mehr außer Kontrolle. Wenn es dieses Verbrechen
wirklich gibt, hat fast jeder der Anwesenden ein Motiv. Als um Mitternacht die Maske fällt, scheint
alles eine harmlose Erklärung zu finden.
Am Morgen zeigt sich ein ganz anderes Bild: es gibt sogar zwei Leichen, und der Hausherr muss
feststellen, dass er ahnungslos in eine ausweglose Falle geraten ist.
Eine schwarze Komödie mit dankbaren, skurrile Charaktere zeichnenden Rollen, sarkastisch und mit
vielen scharfzüngig formulierten Bosheiten, die den fragwürdigen zwischenmenschlichen
Beziehungen der handelnden Personen ihre Masken von Scheinheiligkeit demontieren.


Dieses Stück ist Traute Hasche gewidmet, in Freundschaft und in Dankbarkeit für ihre Inspiration, ohne die „Homburg“ nicht entstanden wäre.

- Herbert Jost-Hof

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