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Rapp, Claudia; Hell,Faye;Steinmetz,M.H

Just Another Magic Afternoon
(Just Another Magic Afternoon)

Sprechtheater
Schauspiel

Dekorationshinweis: Ohne großen Aufwand umsetzbares Bühnenbild. Alle Szenen spielen in einem einzelnen, heruntergekommenen Raum. Kleine Teile der Handlung finden im Off statt.
Besetzung: 2D, 2H
Besetzungshinweis: Damen

Zwei Frauenrollen:

Lilli: Kindlich naiv, aber dennoch latent aggressiv. Ist auf der Suche nach Liebe, hat aber ständig Angst vor Zurückweisung. Sieht sich selbst als Beschützerin, ist aber eigentlich unsicher und selbst schutzbedürftig.
Claudia: Würde sich am liebsten aus allem heraushalten, vorsichtig, verkopft, liest und denkt und brütet über den großen Fragen – aber wenn sie zu sehr gereizt wird, bricht sich etwas Radikales, vielleicht auch Wahnsinniges Bahn.

Herren

Zwei Männerrollen:

Mario: Gibt sich härter, als er ist. Im Grunde sehr verletzlich und an sich selbst zweifelnd. Insgeheim wünscht er sich eine Partnerin, was allerdings an seiner gespielt machohaften Art scheitert. Manchmal, wenn er alleine ist, oder sich unbeobachtet fühlt, kommt seine sanfte, fast lyrische Seite zum Vorschein, die er natürlich nie in der Öffentlichkeit zeigen würde.
Hermann: Er ist der Einzelgänger, der Lone Wolf. Hat mitunter Probleme, sich zu integrieren. Anderen Menschen zu vertrauen, fällt ihm schwer. Er steht zu seinem Wort, ebenso wie zu seiner unverrückbaren Meinung.

Zusatzinformation: Wenn selbst die letzte Hoffnung stirbt, ist der Tod kaum mehr als ein leises Wimmern.
Bstnr/Signatur: just-another-magic-afternoon/
Dauer: 90 min, abendfüllend

Frei zur UA

In TTX seit: 02.07.2019

Stell dir vor, die Welt geht unter, und du langweilst dich zu Tode …

Ein Virus hat den Großteil der Bevölkerung in Zombies verwandelt. Zwei Frauen und ein Mann haben sich in einer Wohnung verschanzt. Belangloser Tag reiht sich an belanglosen Tag. Die vermeintliche Sicherheit wird zur Qual und die lähmende Langeweile verführt die drei Menschen zu einem Spiel, das einer von ihnen mit dem Leben bezahlt.
Kurze Zeit später erfleht ein Schutzsuchender Einlass, der ihm auch gewährt wird. Doch gemeinsam mit dem Überlebenden treten Hoffnungslosigkeit und Tod über die Türschwelle.

Inspiriert von Wolfgang Bauers Skandalstück „Magic Afternoon“ (1968)

Werk auf Homepage des Verlags

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