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Thill, Hans Martin

Graf Heinrich und die Frauen
Eifersucht im Seniorenstift

Sprechtheater
Komödie, Schauspiel

Dekorationshinweis: Die Bühne: ein großer Raum, 2 verschieden große Tische sowie Stühle, 1 Fenster 3 Türen (2 nebeneinander mit sichtbaren Namensschildern (Graf Heinrich, Herr Gustav) sowie ein offener Durchgang (als Gang zu weiteren Zimmern gedacht) mit einem Schild mit Pfeil und den Namen Frau Karl, Frau Seeger, Frau Buhl und ein zweites Schild mit Pfeil nach oben und den Namen Frau Heinze, Frau Munk Requisiten: Tisch und Stühle, Tassen, Teller, Kaffeekanne, Blumenkübel, Gießkanne, Rollator, Stoffvogel, Fitnessgerät, Fernsehsessel drehbar mit Fußablage, Spielkarten oder Brettspiel, 8 Textbücher als Dummy eine Schachtel als Kondomschachtel gefüllt mit Luftballons
Besetzung: 6D, 2H
Besetzungshinweis: 6 Frauen – 2 Männer, alle Rentner und schon länger im Seniorenheim, Schwester Edeltraud ist die Heimleiterin, Mitte 50 oder jünger.

Rollen/Charakter:

Frau Heinze: resolute Frau, will die erste Geige spielen, interessiert sich für Graf Heinrich
Frau Seeger: erste Demenz, naiv, geht mit Rollator
Frau Munk: stänkert wann immer es geht
Frau Buhl: ehemalige Lehrerin, weiß alles besser
Frau Karl: feine Dame, die dann doch nicht so fein ist
Schwester Edeltraud: nimmt die kleinen und großen Vorkommnisse mit Gelassenheit, ist beliebt
Graf Heinrich: führt das große Wort, ist der Hahn im Korb, erzählt genüsslich von seiner Zeit auf dem Kiez
Gustav: a) kann neben Graf Heinrich nicht bestehen, möchte mehr beachtet werden, b) der feine Herr, c) Mann von Frau Heinze

Zusatzinformation: Eine Boulevard-Komödie, mit knappen Dialogen und die Spannung bis zum Höhepunkt. Nicht nur für Seniorentheater geeignet.
Bstnr/Signatur: graf-heinrich-und-die-frauen/
Dauer: 90 min, abendfüllend

Frei zur UA

In TTX seit: 01.09.2026

Ein Tag im Seniorenstift.

Die Eifersucht der Frauen untereinander auf die männliche Hauptperson ist wechselseitig. Sticheleien, gegenseitige Vorwürfe und Gehässigkeiten sind an der Tagesordnung. Es wird gelästert und getäuscht, über andere geredet, wenn sie nicht da sind.

Missgunst, Neid, Sehnsucht und Hoffnung durchziehen die unterschiedlichsten Situationen, ua: Probe zu einem Theaterstück, Striptease eines Mannes, die sittsame Dame will im Negligé zu einem Mann und wird erwischt.

Die Ansammlung der unterschiedlichsten Charakteren treibt die Handlung zum Höhepunkt.

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