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Valtinoni, Pierangelo (Komponist:in)

Die Schneekönigin

Musiktheater
Kinder, Oper

Übersetzer:in(nen): Harders-Wuthenow, Frank / Hintze, Werner

Werkangaben: Kinderoper in 2 Akten. Libretto von Paolo Madron nach Hans Christian Andersen
Besetzung: 4D, 3H
Besetzungshinweis: Gerda – lyrischer Sopran*
Kay – lyrischer Tenor*
Die Schneekönigin – Koloratursopran*
Die Großmutter/Die Blumenfrau/Die Frau aus Lappland – lyrischer Mezzosopran*
Herr Rabe – Bariton*
Frau Rabe – Mezzosopran*
Das Rentier – Bass*
Ein Passant – stumme Rolle
Erstes Kind · Zweites Kind · Erster Vogel · Zweiter Vogel · Die Lilie, Die Hyazinthe, Die Narzisse · Die Prinzessin · Der Prinz · Die Räubertochter · Vier Schneeflocken – Kindersolisten
Spielgefährten · Schneehühner · Vögel · Der Fluss · Blumen · Diener · Räuberbande · Kleine Teufel · Das Heer der Schneeflocken – Kinderchor
*alternativ eingerichtet für Kindersolilsten
Instrumentierung: 1(=Picc).1(=EH).1.1-2.2.2.0-Schl(3)-Klav-Streicher(10.8.6.4.2)

Bstnr/Signatur: 1268
Rechtevertretung: Boosey & Hawkes Bote & Bock
Dauer: 80 min

Aufführungsgeschichte:
Entstehung: 2008-2009
Uraufführung: 24.10.2010, Berlin · Komische Oper · Anisha Bondy, Regie · Aurélien Bello, Leitung

In TTX seit: 04.08.2026

An einem Wintertag erzählt die Großmutter Kay und Gerda die Geschichte von der Schneekönigin. Gerda wird durch die Eisblumen am Fenster an Rosen erinnert und singt ihr gemeinsames Lieblingslied, das Lied von der blauen Rose. Kay ist plötzlich wie verwandelt. Er lacht die anderen Kinder mit ihren Spielen aus, löst lieber Rechenaufgaben und will von Gerda nichts mehr wissen. Sie bemüht sich vergeblich um ihn.

Als die Schneekönigin mit ihrem großen Schlitten erscheint, geht Kay mit ihr. Gerda macht sich auf die Suche nach ihm, doch weder die Menschen, die ihr begegnen, noch die Vögel, noch der Fluss können ihr Auskunft geben. Eine Zeitlang verweilt sie im idyllischen Haus einer Blumenfrau, bis der Anblick von Rosen sie an Kay und an ihr Ziel erinnert. Auf ihrer weiteren Reise erhält Gerda vielerlei Hilfe: von einem Raben, einem Prinzenpaar, einer zunächst feindlich gesonnenen Räubertochter sowie deren Rentier. Eine alte weise Lappin weiß, wo sich Kay befindet und klärt Gerda über das Geheimnis seiner Verwandlung auf: Er wurde vom Splitter eines einst vom Teufel erschaffenen Zauberspiegels getroffen, wodurch er für die Verlockungen der Schneekönigin empfänglich wurde.

Mit letzter Kraft erreicht Gerda das Schloss der Schneekönigin hoch im Norden. Doch Kay ist blind und taub für Gerda. Sie umarmt ihn verzweifelt und weint. Ihre Tränen spülen den Splitter aus seinem Herzen und lösen den Bann. Das Schloss der Schneekönigin schmilzt dahin und ringsumher sprießt ein Meer von Blüten.

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