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Valtinoni, Pierangelo (Komponist:in)

Alice im Wunderland

Musiktheater
Kinder, Oper

Übersetzer:in(nen): Francesconi, Hanna / Gordon, Benjamin

Werkangaben: Kinderoper in 2 Akten. Libretto von Paolo Madron nach Lewis Carroll
Besetzung: 2D, 4H
Besetzungshinweis: Alice – lyrischer Sopran
Zwiddeldum/Der Märzhase – Bariton
Zwiddeldei/Die Schlafmaus – Tenor
Die Herzkönigin – Mezzosopran
Der verrückte Hutmacher – Tenor
Die Herzogin/Die Raupe – Bass
Das weiße Kaninchen – Sprechrolle
Die Grinsekatze – Sprechrolle (backstage oder vom Band)
Der Herzkönig/Die Köchin – Sprechrolle (Kind oder Erwachsener)
Der Herzbube – stumme Rolle (Kind)
Der Fisch-Lakai/Zwei – Sprechrolle (Kind)
Der Frosch-Lakai/Fünf –Sprechrolle (Kind)
Sieben – stumme Rolle (Kind)
Das Baby/Das Ferkel – Puppe
Chor hinter der Bühne, Spielkarten, Gärtner, Höflinge, Geschworene etc. – Kinderchor und Frauenchor (oder gem. Chor)
Instrumentierung: 1(=Picc).1.1.1-2.1.1.0-Schl(2)-Klav-Streicher(5.4.3.2.1)

Bstnr/Signatur: 1720
Rechtevertretung: Boosey & Hawkes Bote & Bock
Dauer: 90 min, abendfüllend

Aufführungsgeschichte:
Entstehung: 2019-2020
Uraufführung: 03.0ß4.2021, Sha Tin · Town Hall · Yip's Children's Choir · Hong Kong Sinfonietta · Yankov Wong, Regie · Wing-Sie Yip, Leitung

In TTX seit: 27.07.2026

Gelangweilt von der farblosen Welt um sie herum, folgt Alice einem vorbeihuschenden weißen Kaninchen unter die Erde. Ihr Fall endet in einem Zimmer, dessen Tür in einen Garten führt. Doch für Alice gibt es keinen Ausweg, auch nicht durch das Schrumpfelixier und den wachstumsfördernden Kuchen, die Alice in dem Zimmer vorfindet und zu sich nimmt. Verwirrt, ob sie noch sie selbst sei, fängt Alice an zu weinen. Da erscheinen die Zwillinge Zwiddeldum und Zwiddeldei, die ihr allerhand Ungehöriges sagen und behaupten, Alice sei nur ein Traum des Herzkönigs, den man in der Nähe auf einer Wiese sehr laut schnarchen hört. Absonderliche Boten in Fisch- und Froschgestalt bringen der Herzogin eine Einladung der Herzkönigin zum Krocketspiel. Alice folgt ihnen und betritt das Haus der Herzogin. Dort begegnet sie der Köchin, die mit Geschirr um sich wirft und mit zuviel Pfeffer alles zum Niesen bringt, einer grinsenden Katze sowie der Herzogin und deren Baby, das sich als Ferkel entpuppt. Weitere Gewissheiten werden erschüttert, als Alice einer verrückten Teegesellschaft beiwohnt, wo Hutmacher, Märzhase und Schlafmaus eine absurde Diskussion über das Wesen der Zeit führen.

Bei der Frage nach dem weiteren Weg helfen auch die kryptischen Auskünfte der Grinsekatze sowie einer philosophischen Raupe kaum weiter, doch als Alice vom Pilz isst, auf dem die Raupe sitzt, öffnet sich endlich die Tür des Zimmers und entlässt Alice in den Garten. Einige Gärtner sind dabei, weiße Blüten rot anzupinseln: Sie haben sich bei der Platzierung der Rosen geirrt und fürchten nun den Zorn der Herzkönigin. Prompt erscheint die Herrscherin mitsamt ihrem Hofstaat aus Spielkarten. Die Königin will die Gärtner zur Strafe für deren Vergehen köpfen lassen, doch Alice gelingt es, sie zu verstecken. Statt zum geplanten Krocketspiel zu schreiten, erregen weitere Frechheiten ihrer Untertanen die Wut der Herzkönigin, und schließlich ruft man zum Prozess gegen den Herzbuben, der die Törtchen der Königin verspeist hat. Hutmacher, Märzhase, Herzogin und das Weiße Kaninchen werden als Zeugen geladen. Trotz völlig absurder Beweise befindet die Herzkönigin den Angeklagten schuldig. Als Alice laut Protest erhebt, fordert die Königin, dass nun Alices Kopf rollen soll. Doch Alice lässt sich keine Angst machen: „Ihr seid nur ein Haufen Spielkarten!“ Der Schlusschor singt ein Loblieb auf Alice und auf den heiteren Unsinn.

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