Ein abgelegenes Hotel am ersten Weihnachtstag. Drei Ehepaare, von denen jeder schon mal mit jedem liiert war, leben hier mit- und gegeneinander. Stefan (verheiratet mit Doris) gehört das Hotel. Sein Plan, es zu verkaufen, bringt die Gruppe in Gefahr. Guenther (verheiratet mit Hedda), Faktotum und stilles Machtzentrum des Hauses, bildet mit Doris ein Amateurtanzpaar. Dieter (verheiratet mit Margot) arbeitet im Innenministerium. Ergänzt wird das Sextett von Karl, dem "Opfer", vor Jahren von einem der Männer mit dem Auto angefahren und seither aller Dauerpflegegast. Längst ist das Hotel zum "Museum von Leidenschaften" mutiert, zum Schauplatz erloschener Gefühle. Doris und Guenther finden immerhin im Tanz noch einen Rest Befriedigung – bis Doris beim Training stürzt. Schnell wird sie von einer apparathaft-perfekten Doppelgängerin ersetzt. Doch die echte Doris kehrt zurück, eröffnet Stefan, sie sei schwanger, bereit für eine neue Existenz. Am Ende begeht Stefan Selbstmord, nicht zufällig in einer Kühltruhe ... Strauß' "traurig-genaue Spießbürgerkomödie" (Die Zeit) zeigt das Nicht-Gelingen von Beziehungen inmitten von Leistungsstress, Konkurrenz und Selbstverlust. Allein Karls surreale Zauberkünste bieten ein utopisches Gegenbild zur Realität, in der die Figuren immer wieder unsanft ankommen. Für Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle erhielt Botho Strauß 1974 den Hannoverschen Dramatikerpreis.
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