Lilly Groth führt ein Doppelleben: Einerseits als Ehefrau eines radikalliberalen Wirtschaftsprofessors, der gerade für ein Jahr als Gastdozent an der Universität von Canberra war; andererseits als S-Bahn-Zeitungsverkäuferin und – vielleicht imaginäre – Geliebte des Rockmusikers Jacques Le Cœur. Dabei empfindet sie ihre zweite Existenz nicht als Betrug: „Ich war bei dem einen und dem anderen nicht dieselbe ... Ich wog mit einem Ich zwei Lieben aus, gleich groß, gleich wichtig und gleich unverzichtbar.“ Ein fehlgegangener Bogenschuss ihres Mannes, der Lilly in den Rücken trifft, führt zur Konfrontation der beiden Männer und zerstört das fragile Gleichgewicht. Das Stück jongliert mit „dem Wechsel und den Verspiegelungen der ‚Realität der Einbildungen’ und den ‚Einbildungen der Realität’. Strauß läßt dabei die Vereinigung zweier Existenzen zum ‚Gleichgewicht’ derselben Person korrespondieren mit den Schwierigkeiten der deutschen politischen und sozialen Vereinigung, seine doppelt einige Lilly geistert durch die noch eben alt, schon wieder neu gespaltene Stadt.“ (Theater heute)
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