In den Räumen eines Kunstvereins hat sich eine Schar Menschen (Ärzte, Industrielle, Künstler etc.) zur Vorbesichtigung der Ausstellung "Kapitalistischer Realismus" eingefunden. Man trifft sich vor den Werken, redet miteinander, verliert sich wieder, tritt in anderen Konstellationen neu zusammen. Die Kunst rückt dabei rasch in den Hintergrund – fast zwanghaft kreisen die Gespräche um die eigenen Befindlichkeiten. Und auch der annoncierte "Realismus" wird mehr und mehr unterminiert. In einer überhöhten, virtuos durchkomponierten Sprache wird das, was man sagt (und mehr noch, wie man es sagt), immer verrückter. Als die Ausstellung verboten werden soll, offenbart sich schlagartig die Ohnmacht der intellektuellen Elite ... Mit Trilogie des Wiedersehens gelang Botho Strauß der endgültige (auch internationale) Durchbruch. Das Stück war für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert und wurde in der Kritikerumfrage von Theater heute zum Stück des Jahres gewählt. "Wie dem Betrachter von Gemälden an irgendeinem Bild etwas 'auffallen' kann, so fallen die Personen sich hier selber auf: Sie sehen sich wieder. Strauß zerlegt diese Selbstbegegnungen in viele kurze Einstellungen ... Augenblicke, in denen die Personen ihr Dasein, ihr Leben als absurden Skandal empfinden, in denen sie – mit ihrem Schmerz, ihrem Glücksverlangen, der Sehnsucht, das Fragmentarische ihrer Existenz in Zusammenhängen aufzuheben – sich fast unerträglich werden." (Frankfurter Rundschau)
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