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Herzberg, Judith

Die kleine Meerjungfrau
(De kleine zeemeermin)

Sprechtheater
Kinder
ab 8 Jahren

Übersetzer: Dethier, Uwe

Originalsprache: Niederländisch
Besetzung: 1D, 3H (4 Darst.)

Bstnr/Signatur: 1252

Aufführungsgeschichte:
UA: 22.01.1986 Haarlem, Toneelschuur

In TTX seit: 21.05.2001

"Ja, ich wag es" singt die kleine Meerjungfrau mutig entschlossen. Trotz der Warnungen macht sie sich voller Neugierde auf den Weg ins Leben und tauscht beider Wasserhexe ihren Fischschwanz gegen Menschenbeine ein. Ja, sogar ihre Stimmegibt sie dafür her. Tief unten im ewigen Meer, wo sie bisher mit ihrenSchwestern wohnte, existieren weder Schmerz noch Glück, und alles, was die kleine Meerjungfrau über die Welt außerhalb weiß, kennt sie nur aus den Erzählungen der Großmutter. Die kleine Meerjungfrau möchte endlich ihre eigene Geschichte. Spontan verknallt sie sich in den schiffbrüchigen Prinzen, den sievor dem Ertrinken rettet. Doch, so hat die Wasserhexe es bestimmt, nur wenn es ihr gelingt, umgekehrt auch seine Liebe zu erringen, darf die kleine Meerjungfrau am Leben bleiben. Schwer ist es für sie zu begreifen, wie kompliziert die Liebe manchmal ist, und dass der Traum vom großen Glück zerplatzen kann wie eine Seifenblase. Und schließlich, als ihr Märchenprinz sich einer anderen zuwendet, wird die Meerjungfrau in Meeresschaum zurückverwandelt.
In dieser modernisierten Fassung des Märchens von Hans-Christian Andersen erzählt die holländische Autorin eine poetische Geschichte vom Erwachsenwerden voller Temperament und Gefühl.

"Schon zu Beginn Inèz Derksens MEERJUNGFRAU-Inszenierung, die jetzt imTheaterhaus das Andersen-Märchen erstmals in Deutschland in einer von derniederländischen Dichterin Judith Herzberg umsichtig modernisierten Versionzeigt, wird deutlich: Hier geht es um die Befreiung von Fesseln, dieleidenschaftliches Leben zu verhindern suchen.... Der Aura von jugendlichemSturm und Drang stehen jedoch auch Momente voll spannungsreicher Dramatikentgegen, die dem Stück inhaltliche Tiefe geben. So fordert Derksen in ihrerInszenierung mal poetisch leise, mal jugendlich verspielt oder vehementnachdrücklich dazu auf, die Fesseln entbehrender Genügsamkeit zu lösen und zumutiger Selbstbefreiung zu gelangen."
Frankfurter Rundschau, 12.5.00

"Im Freien Theaterhaus in Frankfurt ist derzeit eine dramatische Fassung zusehen, die zwar für Kinder (ab7 Jahre) konzipiert wurde, mit ihrem Charme, ihrerpoetischen (Bilder-)Sprache aber auch ältere Zuschauer verzaubert."
Offenbach Post, 11.5.00

"Wunderbar assoziativ und schwungvoll ist das traditionelle Märchen mitzeitgemäßer Ironie durchsetzt - bis es zum melancholischen Andersen-Showdownkommt."
FNP, 10.5.00

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