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Herzberg, Judith

Crankybox
(Crankybox)

Sprechtheater
Schauspiel

Übersetzer: The, Monika

Originalsprache: Niederländisch
Besetzung: 3D, 3H (6 Darst.)

Bstnr/Signatur: 1035

Aufführungsgeschichte:
UA: 10.03.1977 Haarlem
DSE: 26.10.2001 Aachen, Theater

In TTX seit: 27.03.2001

Schon der Titel ist ein beziehungsreiches Wortspiel: „Crank“ bedeutet im Englischen „verschrobener Mensch“ wie auch „Wortverdrehung“, und „cranky“ heißt „wacklig, unsicher oder verschroben“. Die wacklige Kiste hat Anja Fromm als poppige Ein-Zimmer-Installation gestaltet, ein verrückter Guckkasten, in dem das Publikum 14 mal den Versuch von jeweils zwei Menschen miterlebt, eine Beziehung aufzubauen oder zu erhalten. (…)
Skurrile Figuren, so normal wie du und ich, gewöhnliche Menschen, so unsicher, sehnsüchtig und seltsam-schwierig, dass Beziehungen schon im Ansatz scheitern, zeigt Regisseur Daniel Ris in knappen Momentaufnahmen, in denen zunächst alles möglich scheint, auch Zuneigung und ein Zueinander-Finden. Wie in den unaufdringlichen Gedichten Herzbergs ist auch hier das Unausgesprochene wichtiger als das Gesagte; die stringente Inszenierung von Daniel Ris (…) arbeitet gekonnt mit Schweigen, Gesprächslücken und Gesprächsabbrüchen.
Aachener Nachrichten, 2001

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