Ein Streit zwischen Vater und Sohn, der ausgetragen wird vor dem Hintergrund einer geistigen Krise, hervorgerufen durch die sophistische Aufklärung. Die Figur des Sokrates machte "Die Wolken" zu einer der bekanntesten und am meisten gespielten Komödien des Aristophanes. 24 Jahre nach der Aufführung wurde Sokrates der Prozeß gemacht wegen Verderbung der Jugend und wegen Gottlosigkeit. Geschuldet war dies vor allem des Bildes von ihm, das in der Komödie des Aristophanes verbreitetet worden war. Die Figur des Sokrates in den "Wolken" ist nicht realistisch gezeichnet. Jeder Athener kannte ihn als den penetranten Frager, der wie eine Bremse jedem Passanten im Nacken saß, um ihn in ein Gespräch über glückliches Leben, Tugend und Ähnliches zu verwickeln. Aristophanes nimmt ihn als den Vertreter der Philosophie als solcher und zeigt an ihm die Macken und Schrullen des Intellektuellen. Ein Stück über Bildung, Erziehung und den Generationenkonflikt, für eine schwäbische Tonlage bearbeitet.
Geeignet für den Jugendclub.
Sprechtheater - Jugend, Komödie, mit Musik
| Dauer: | 90 min |
| Uebersetzer: | Rietmann, Johannes |
| Bearbeiter: | Rietmann, Johannes |
| Mundart: | Schwäbisch |
| Herren: | 5 |
| Aufführungsgeschichte: | UA 06.07.2000 Berthold-Gymnasium Freiburg, R: Johannes Rietmann |
| Alter: | 10 |
In den Katalog aufgenommen am 12.03.2002
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