Die Semiopera >The Fairy Queen< von Henry Purcell (1659-1695) beruht auf dem Stoff von >Ein Sommernachtstraum< und zeichnet sich dadurch aus, dass die gesprochenen Dialoge durch Gesang und Tanz erweitert wurden.
In William Shakespeares Stück >Ein Sommernachtstraum< wird die Liebe als ambivalent und unbeständig erfahren. Es handelt von Liebesbeziehungen, die sich im Laufe einer Nacht im Reich des zerstrittenen Königspaars der Feen verwirren. Während den Protagonisten zunächst eine intakte Beziehung von Titania und Oberon suggeriert wird, verbirgt sich dahinter eine desillusionierte, zerstörte Seite ihres Zusammenlebens. Schließlich führt die allgemeine Enthemmung dazu, dass die verhüllenden Masken fallen und alle nur mehr von Emotionen und Trieben gesteuert werden. Erst im Tageslicht scheint es so, als könnten sich die richtigen Paare erkennen und als wären die Erlebnisse der Nacht nichts weiter als ein Traum gewesen.
Für die Münchner Inszenierung hat der Lyriker Durs Grünbein eine neue Textfassung erarbeitet, deren sprachliche Gestaltung eine Rückkehr zur Poesie Shakespeares und somit eine Annäherung zwischen Text und Musik intendiert.
Musiktheater - Oper
| Komponist: | Purcell, Henry |
| Uebersetzer: | Grünbein, Durs |
| Bearbeiter: | Grünbein, Durs |
| Mundart: | Hochdeutsch |
| Werkangaben: | Stück in Vorbereitung. |
| Aufführungsgeschichte: | UA: an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München in Kooperation mit dem Theater Freiburg am 11. Februar 2009, Regie: Thomas Krupa |
In den Katalog aufgenommen am 04.03.2010
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