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Alfjorowa, Swetlana;Nischegorodzewa,Natalja

Das Fenster im Eis

Ein russisches Weihnachtsmärchen

Aljonka will ihrem skeptischen Papa beweisen, dass es Väterchen Frost wirklich gibt. Im Wald trifft sie auf dessen Enkelin Snegurotschka, die von der bösen Hexe Baba Jaga bestohlen und verwünscht wurde. Die Hexe versucht nämlich, Väterchen Frosts Zauberstab zu stehlen, um sich unbegrenzte Macht zu sichern. Dann aber könnte es nie mehr Weihnachten geben. Um die bösen Pläne der Hexe zu durchkreuzen, reisen die Mädchen unter die Erde und in den Himmel. Sie finden den Zauberstab wieder, Weihnachten ist gerettet und Papa sieht Väterchen Frost mit eigenen Augen.

Szene 1: Beim Zubettbringen erzählt Mama Aljonka, dass Väterchen Frost mit seinem Zauberschlitten in der Nacht den Weihnachtsbaum bringen wird, den die Familie dann schmücken wird, denn morgen ist Weihnachten. Aber dann sieht Aljonka Papa mit einem Tannenbaum nach Hause kommen. Papa erklärt, dass es Väterchen Frost nicht gibt und er den Baum gekauft hat. Aljonka ist verzweifelt.

Szene 2: Aljonka geht in der Nacht heimlich in den Wald. Sie will Väterchen Frost finden, um Papa zu beweisen, dass es ihn wirklich gibt. Sie trifft dort Snegurotschka, die statt ihre üblichen Festkleides graue Lumpen trägt. Snegurotschka erzählt, dass die böse Hexe Baba Jaga und ihre Enkelin ihr die Kleider gestohlen haben. Zudem kann sie sich nicht mehr an das Lied erinnern, dass sie dem Fluss Ingoda morgen früh vorsingen muss, damit Väterchen Frost seinen Zauberstab wieder bekommt und das Weihnachtsfest stattfinden kann. Dieser hatten den Zauberstab vor Baba Jaga im Fluss versteckt, aber der schläft im Winter unterm Eis und kann nur geweckt werden, indem Snegurotschka an einem Fenster dort ihr Lied singt. Aljonka hilft Snegurotschka mit einem Reim, sich wieder an das Lied zu erinnern. Die beiden laufen sofort zum Fluss. Der böse Luchs hat das Gespräch der Mädchen mit angehört und rennt gleich zu Baba Jaga.

Szene 3: Baba Jaga hat ihre Enkelin als Snegurotschka verkleidet und übt mit ihr das Lied ein. Die Enkelin kann aber nicht singen und würde auch lieber gute Manieren lernen, als Böses zu tun. Der Luchs erzählt, dass Snegurotschka jetzt das Lied wieder weiß und mit ihrer Helferin auf dem Weg zum Fluss ist. Baba Jaga zaubert schnell das Fenster dort im Eis zu.

Szene 4: Die Mädchen kommen zum Fluss, finden aber das Fenster nicht, denn es ist zugefroren. Sie fragen Großmutter Winter um Rat. Diese sagt, dass sie mit einem glühenden Stern das Fenster wieder öffnen können und erklärt ihnen, wie sie den Weg zum Himmel finden. Der Luchs trägt die Neuigkeit zu Baba Jaga.

Szene 5: Baba Jaga übt wieder mit ihrer Enkelin die Snegurotschka-Rolle, aber diese hat dazu weder Talent noch Lust. Der Luchs berichtet, dass die Mädchen auf dem Weg zum Himmel sind. Baba Jaga zaubert einen Schatten herbei, der sie statt in den Himmel unter die Erde führt.

Szene 6: Unter der Erde treffen die Mädchen auf ein Erdhörnchen, das sie zunächst für einen Stern halten. Das Erdhörnchen bietet an, sie zum Zedernkönig zu bringen, der wegen seiner Weisheit vermutlich den Weg zum Himmel zeigen kann. Als Proviant packt es noch ein Glas Himbeerkonfitüre ein.

Szene 7: Der Zedernkönig zaubert ihnen eine Treppe zum Himmel.

Szene 8: Die Mondenkönigin und die Sterne gehen schlafen. Die drei kommen im Himmel an und bitten die Sterne um Hilfe. Ein Stern erklärt sich bereit, mit zur Erde zu gehen, da wacht die Mondenkönigin auf. Nach einigen Erklärungen erlaubt sie dem Stern, mit auf die Erde zu gehen.

Szene 9: Während sie die Leiter wieder herab zur Erde steigen, macht der Luchs die Leiter kaputt. Zuerst beklagt das Erdhörnchen sein Bein, aber als der Wolf kommt und es fressen will, geht es ihm wieder besser. Der Luchs macht sich aus dem Staub.

Szene 10: Am Fluss gibt die Enkelin sich als Snegurotschka aus, aber als sie zu singen anfängt erkennt Väterchen Frost, dass sie es nicht ist. Die übrigen kommen hinzu, Väterchen Frost verbannt Baba Jaga in ein anderes Märchen. Aus Rache zaubert diese noch Snegurotschkas Stimme weg. Da kommen Aljonkas Eltern. Mama rät zu Himbeerkonfitüre, wenn die Stimme weg ist. Snegurotschka isst davon und kann wieder singen. Der Stern schmilzt das Fenster im Eis auf, Ingoda wacht auf und bringt den Zauberstab, das Weihnachtsfest kann beginnen.

14 D   5 H  
Sprechtheater – Märchen, Schauspiel, Weihnachtsspiel

ÜbersetzerKunze;Julia
Frei zurDE
OriginaltitelDas Fenster im Eis
Dauer 60 min
BesetzungshinweisEs kann auch von den Kindern selbst gespielt werden. Die Lieder können auch als Gedichte gesprochen werden.
AufführungsgeschichteUraufführung: 2001 in Tschita, Russische Föderation
Werk auf Homepage des Verlages
In den Katalog aufgenommen am 11.07.2012
verlagseigene Bestellnr/Id e3868

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